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An­ge­bot 20 von 43 vom 03.08.2019, 00:00

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Fraun­ho­fer-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme IPMS

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme ist eines von 72 Insti­tu­ten der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft, einer der füh­ren­den Orga­ni­sa­tio­nen für ange­wandte For­schung in Europa.

Abschluss-/ Stu­di­en­ar­beit zum Thema: Model­lie­rung und Simu­la­tion eines Li-Fi-Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nals (IPMS-2019-56)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Die fort­schrei­tende Ent­wick­lung der Li-Fi (Light Fide­lity)-Tech­no­lo­gie führt zu kon­ti­nu­ier­lich stei­gen­den Daten­ra­ten, wel­che immer stren­gere Anfor­de­run­gen an die Trei­ber- und Emp­fän­ger­schalt­kreise stel­len. So set­zen opti­sche Breit­band-Trans­cei­ver eine mög­lichst hohe Modu­la­ti­ons­band­breite aller Kom­po­nen­ten vor­aus. OFDM-basierte Trans­cei­ver benö­ti­gen dar­über hin­aus eine hohe Linea­ri­tät des gesam­ten Kanals. 
Aus der Viel­zahl von Kom­po­nen­ten eines Trans­cei­vers resul­tiert eine Viel­zahl von Ent­wurfs­pa­ra­me­tern. Mit Hilfe von Model­lie­rung und Simu­la­tion ist es mög­lich, eine pas­sende Sys­tem­kon­fi­gu­ra­tion in ange­mes­se­ner Zeit zu fin­den. Dies setzt ein mög­lichst akku­ra­tes Modell des elek­tri­schen und opti­schen Kanals vor­aus.

Die Arbeit umfasst fol­gende Teil­as­pekte:
Das Fraun­ho­fer IPMS ent­wi­ckelt optisch, draht­lose Trans­cei­ver in ver­schie­de­nen Kon­fi­gu­ra­tio­nen. Im Rah­men die­ser Arbeit soll auf Basis die­ser Trans­cei­ver ein detail­lier­tes Modell zur Beschrei­bung des elek­tri­schen und opti­schen Ver­hal­tens mit­tels PSpice ent­wi­ckelt wer­den. Das Modell soll mit­tels real gemes­se­ner Sys­tem­pa­ra­me­ter wie Band­breite, Linea­ri­tät und Tem­pe­ra­tur­ab­hän­gig­keit kali­briert wer­den und so zei­gen, wie stark die ein­zel­nen Kom­po­nen­ten die Per­form­anz des Trans­cei­vers beein­flus­sen.

Schwer­punkte:
  • Ein­ar­bei­tung in die optisch-draht­lose Kom­mu­ni­ka­tion, die Simu­la­ti­ons­soft­ware PSpice und die Model­lie­rung im All­ge­mei­nen
  • Ent­wick­lung eines voll­stän­di­gen elek­tri­schen und opti­schen Kanal­mo­dells für einen breit­ban­di­gen (OOK) und einen anlo­gen (OFDM basiert) opti­schen Trans­cei­ver 
  • Kali­brie­rung die­ses Modells mit­tels Mes­sung ver­schie­de­ner Sys­tem­pa­ra­me­ter wie Band­breite, Linea­ri­tät und Tem­pe­ra­tur­ab­hän­gig­keit
  • Kri­ti­sche Dis­kus­sion der Ergeb­nisse sowie Auf­zei­gen der Gren­zen des Modells

Die Ziel­stel­lung bzw. der Umfang der Arbeit kann an die jewei­lige Auf­ga­ben­stel­lung  (Abschluss-, Stu­di­en­ar­beit) ent­spre­chend ange­passt wer­den.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Was Sie mit­brin­gen:
  • Stu­dium der Elek­tro­tech­nik, Mecha­tro­nik, Phy­sik oder eines ver­gleich­ba­ren Stu­di­en­gangs
  • Grund­le­gende Kennt­nisse in Schal­tungs­tech­nik und Nach­rich­ten­tech­nik 
  • Inter­esse für optisch-draht­lose Kom­mu­ni­ka­tion
  • Selbst­stän­dige, ziel­ori­en­tierte und struk­tu­rierte Arbeits­weise
  • Gute Deutsch- und Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift

Sie begeis­tern sich für draht­lose Daten­über­tra­gung mit­tels Licht und wol­len mit Ihrer Arbeit die For­schung am Fraun­ho­fer IPMS vor­an­trei­ben? Dann soll­ten wir uns schnells­tens ken­nen­ler­nen!

Un­ser An­ge­bot:

Wir bie­ten Ihnen ein span­nen­des Thema und indi­vi­du­elle Betreu­ung bei der Ers­tel­lung Ihrer Abschluss-/Stu­di­en­ar­beit durch erfah­rene Mit­ar­bei­tende. Auf Sie war­tet ein moti­vier­tes und dyna­mi­sches Team in einer sehr gut aus­ge­stat­te­ten For­schungs- und Ent­wick­lungs­land­schaft. Zudem bie­ten wir Ihnen Anknüp­fungs­punkte im Rah­men Ihres Stu­di­ums oder Ihres Berufs­ein­stiegs, z.B. eine Tätig­keit als wis­sen­schaft­li­che Hilfs­kraft, eine ansch­lie­ßende Pro­mo­tion oder der Beginn Ihrer wis­sen­schaft­li­chen Kar­riere als Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin bzw. Nach­wuchs­wis­sen­schaft­ler am Fraun­ho­fer IPMS. Wir unter­stüt­zen Sie dabei!

Die Durch­füh­rung der wis­sen­schaft­li­chen Arbeit ist in der Gruppe Opti­sche Sen­so­ren & Daten­über­tra­gung im Geschäfts­feld Wire­less Micro­sys­tems am Fraun­ho­fer IPMS in Dres­den in Voll­zeit vor­ge­se­hen. Die Prü­fungs­leis­tung erfolgt über die Anbin­dung an eine deut­sche Fach­hoch­schule/Uni­ver­si­tät und rich­tet sich nach dem jewei­li­gen Lan­des­hoch­schul­ge­setz.

Die Stelle ist zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt zu beset­zen.

Die Stelle ist befris­tet. Die Dauer ist nach Abspra­che und mög­li­chen Stu­di­en­richt­li­nien fle­xi­bel zu ges­tal­ten.
Die wöchent­li­che Arbeits­zeit beträgt 39 Stun­den.
Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt ein­ge­stellt.
Wir wei­sen dar­auf hin, dass die gewählte Berufs­be­zeich­nung auch das dritte Geschlecht mit­ein­be­zieht.
Die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft legt Wert auf eine geschlechts­un­ab­hän­gige beruf­li­che Gleich­stel­lung.

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme IPMS mit sei­nen 350 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern steht für ange­wandte For­schung und Ent­wick­lung auf inter­na­tio­na­lem Spit­zen­ni­veau in den Berei­chen pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme, Mikro­sys­tem­tech­no­lo­gien, nano­elek­tro­ni­sche Tech­no­lo­gien und draht­lose Mikro­sys­teme.

Fraun­ho­fer ist die größte Orga­ni­sa­tion für anwen­dungs­ori­en­tierte For­schung in Europa. Unsere For­schungs­fel­der rich­ten sich nach den Bedürf­nis­sen der Men­schen: Gesund­heit, Sicher­heit, Kom­mu­ni­ka­tion, Mobi­li­tät, Ener­gie und Umwelt. Wir sind krea­tiv, wir ges­tal­ten Tech­nik, wir ent­wer­fen Pro­dukte, wir ver­bes­sern Ver­fah­ren, wir eröff­nen neue Wege.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte sen­den Sie uns Ihre voll­stän­di­gen und aus­sa­ge­kräf­ti­gen Bewer­bungs­un­ter­la­gen aus­schließ­lich online über unser Bewer­bungs­por­tal.